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Löwe / Panthera leo
auf suaheli: Simba
Lebt in kleinen, manchmal
auch größeren Gruppen mit 1-3 erwachsenen Männchen. Wenn ein neues Männchen das
„Alphatier“ wird, tötet es die Welpen des „alten“ Löwen. Die älteren jungen
Löwen werden aus der Gruppe vertrieben.
Vereinzelt trifft man auf
einen humpelnden Löwen. Dieser wurde dann mit Sicherheit von einem Büffel
verletzt. Auch für die Welpen können Büffel gefährlich werden – neugierig wie
sie sind, gehen sie furchtlos auf diesen Riesen zu…
Tragzeit: ca. 110 Tage
Lieblingsspeise:
Kaffernbüffel (können nur in Gruppen von etwa 4-5 Tieren erlegt werden),
Weißbartgnu, Zebra. |

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Gepard /
Acinonyx jubatus
auf Suaheli:
Madoa
mdoa chini
Ist der
schnellste Läufer unter allen Tieren. Kann eine Geschwindigkeit
von ca. 100 km/h erreichen, aber nur max.
4 Minuten sprinten. Sonst ist
er durch das Herz und den hohen Blutdruck gesundheitlich sehr gefährdet. Lebt
meistens einzeln oder in kleinen Gruppen. Die Welpen sind durch Hyänengruppen
und Löwen sehr gefährdet.
Die Nasengänge eines Geparden
sind stark verbreitert, dadurch kann er so ein rasantes Tempo erreichen.
Durch die breite Schnauze ist
wenig Platz für das Gebiss, das im Vergleich zu anderen Katzen viel kleiner und
dadurch eine schwache Waffe ist.
Am meisten gefährdet lebt der
Gepard in Namibia, wo die Farmer diese Tiere gnadenlos jagen und erschiessen.
Von dieser stark bedrohten
Raubkatze gibt es nur noch ca. 10.000 Tiere.
Greift keine Menschen an.
Tragzeit: ca. 92 Tage
Lieblingsspeise: Impala,
Antilopen, Gazellen |
 
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Leopard / Panthera pardus
auf Suaheli: Chui
Der Leopard
ist furchtlos und sehr wild. Er hat auch schon Menschen getötet.
(Z.B. in Tvaso in einer Lodge, als ein Angestellter morgens um 5 h
die Frühstückstische eindecken wollte).
Seine Beute schleppt er hoch
auf seinen Baum in eine Astgabel, damit keine Hyäne oder ein anderes Raubtier
ihm die Beute
abspenstig machen kann.
Wenn er satt ist, sucht er sich einen anderen Baum und die Geier können
die Reste fressen. Übrig bleiben nur die Skelette.
Sie sind meistens alleine
unterwegs und treffen sich nur zur Paarung.
Dieses Bild habe ich in einer
Aufzuchtstation gemacht. Er geht nur nachts auf die Jagd und für die Touristen
sind die Nationalparks ab 18.30 h geschlossen. Wenn man Glück hat, sieht man
einen auf einem Baum oder früh morgens auf den Weg zum Schlaflager.
Tragzeit: ca. 92 Tage
Lieblingsmahlzeit: Gnus,
Impalas, Gazellen sowie Mäuse Vögel etc. Von allen Katzen ist die Nahrung des
Leoparden am abwechslungsreichsten. |



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Flusspferd / Hippopotamus amphibius
Suaheli: Kiboko
Wiegt bis zu
5 Tonnen und geht in der Dunkelheit ins Gras, um zu fressen. In
der Sonne würde die sehr dünne, empfindliche Haut verbrennen.
Babys werden unter Wasser geboren und gesäugt. Das Kalb wird an
Land geboren und kann bereits wenige Minuten nach der Geburt
schwimmen.
Der Leitbulle markiert sein
Territorium mit Urin und Exkrementen, die er mit dem Schwanz verteilt.
Dringen Fremde in das Gebiet
ein, werden die Tiere äußerst aggressiv.
Die Rufe der Hippos hört man
weit in die Steppe hineinschallen.
Tragzeit: ca. 230 Tage
Lieblingsspeise: frisches,
grünes Gras – zur Not auch im Gelände einer Lodge oder eines Camps. |


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Warzenschwein (Kenya-Express)
Phacochoetus
aethiopicus
auf Suaheli: Ngiri
Lebt meistens
in kleinen Familiengruppen und ist ewig am rennen. Grasfresser.
Eber haben zwei Warzenpaare
im Gesicht, die Bachen nur eines.
Lieblingsspeise: Früchte,
Wurzeln, die sie mit ihrer flachen spatenähnlichen Schnauze ausgraben.
Sie übernachten in Erdhöhlen.
Der dünne Schwanz richtet sich auf der Flucht nach oben auf.
– Tragzeit: ca. 155 Tage |

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Kaffernbüffel / Syncerus Caffer
auf Suaheli: Nyati/Mbogo
Leben in
Herden von bis zu mehreren hundert Tieren. Alte Bullen leben
meistens alleine, wiegen bis zu 800 kg und sind eine satt machende
Beute für ein Löwenrudel. Sie sind friedfertige Tiere, werden
aber sehr gefährlich, wenn sie Gefahr wittern oder verletzt sind.
Sie warten auf ihren Verfolger, um diesen mit gesenktem Haupt und
hoher Geschwindigkeit anzugreifen.
Büffel haben schon viele
Jäger, auch Löwen, getötet. Meist sind sie jedoch Opfer.
Tragzeit: ca. 320 Tage |

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gefleckte Hyäne / Crocuta crocuta
auf Suaheli:
Fisi
Ist oft in Rudeln anzutreffen
und daher sehr gefährlich für die Jungen der Gepardin. Frisst Aas bis auf die
letzten Knochen – nur der starke Kiefer und die Hörner eines Büffels können sie
nicht zerkauen. Innerhalb eines halben Tages ist von einem getöteten Tieres
nichts mehr zu sehen. Jagen in Gruppen sogar einzelne Zebras. Die Hyäne auf
dem oberen Foto trägt einen Sender der Wildlife-Station für Studienzwecke.
Hyänen werden maximal 20
Jahre alt. Ein dominierendes Weibchen tötet manchesmal auch die Jungen einer
rangniedrigen Hyäne. Es wurde beobachtet, dass Hyänen, wenn sie ihre eigenen
Artgenossen getötet haben, diese erst mehrere Stunden später fressen. Weshalb,
diese Frage konnten die Tier- und Verhaltensforscher bisher noch nicht
eindeutig herausfinden.
Wenn Wilderer eine Hyänin,
die in ihrem Bau Welpen hat, getötet haben, werden deren Jungtiere im Bau in
Ruhe gelassen, bis sie nach ca. 2-3 Wochen vor Hunger und Durst verendet sind.
Hyänen gehören nicht – wie
oftmals wegen ihres Knochenbaus vermutet – zu den Hunden, sondern gehören
Artspezifisch zu den Katzenartigen. Ihr Kiefer ist in der Lage, mit einem Biss
den Oberschenkel eines Nashorns zu durchtrennen.
Sie töten ihre Opfer nicht,
sondern jagen sie bis zur totalen Erschöpfung und fressen es danach auf. Bis auf
die Hörner wird alles vertilgt.
Früher wurde vermutet, dass
Hyänen Zwitter seien, da die weiblichen Tiere auch eine sehr große erigierte
Klitoris haben.
Fest steht, dass dies ein
Irrtum ist. Die Weibchen haben eine Klitoris, die dem Penis in Größe und Stärke
sehr ähnlich ist. Männliche, sowie weibliche Hyänen fahren ihre
Geschlechtsspezifischen Organe weit heraus als Geste der Unterwürfigkeit.
Hyänen werden weit verbreitet
als Ungeheuer, als hässliche Raubtiere betitelt. Wer aber diese Tiere einmal in
aller Ruhe (aus respektvoller Entfernung) über eine längere Zeit beobachtet,
wird die Erfahrung machen, dass sie eine sehr interessante Spezies sind.
Tragzeit: ca. 110 Tage
Lieblingsfressen:
Allesfresser, alles was aus Fleisch und Knochen besteht… |


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Schakal / Canis mesomelasa
auf Suaheli: Bweha
Lebt in Paaren oder kleinen
Gruppen und ist sehr fried-lich. Man trifft ihn häufig – genau
so wie die Hyäne - in der Nähe von Löwen oder Geparden an. Er wartet geduldig,
bis die anderen Tiere ihren Hunger gestillt haben. Auch in der Nacht irrt er
unruhig auf Futtersuche umher.
Leider ist mir die Tragzeit
dieses afrikanischen Hundes nicht bekannt. |

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Afrikanischer Elefant / Loxodonta africana
auf Suaheli: Tembo/Ndovu
Lebt in
Familiengruppen. Bullen leben oft alleine und können bis zu 6
Tonnen wiegen. Wenn die Tiere sehr alt sind und keine Stoßzähne
mehr haben, sterben sie in der Trockenzeit. Sie können keine
Wurzeln unter der Erde mehr ausgraben und verhungern elendig.
Elefanten haben einen wundervollen Familiensinn. Alle kümmern sich
um die jungen Elefanten und wenn ein Elefant stirbt, kommen sie in
Scharen, um diesen noch einmal mit ihrem Rüssel zu verabschieden.
(Es ist für mich ein sehr trauriger Anblick) Ein Elefantenkalb,
was mit der Mutter alleine umherzieht, wird leicht Beute von
Raubtieren.
Zwischen ihrem 10. und 12.
Lebensjahr erreichen sie die Geschlechtsreife, mit ca. 20 Jahren sind sie
ausgewachsen. Sie werden durchschnittlich 60 Jahre, manchesmal sogar 100 Jahre
alt.
Der einzige Feind der
Elefanten ist der Mensch, nur selten werden Jungtiere von Löwen oder Hyänen
gerissen.
Tragzeit ca. 22 Monate |


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Steppenpavian
Papio cynocephalus anubis
auf Suaheli: nyani
Lebt in großen Gruppen und
ist ein Allesfresser.
Klaut alles aus dem Auto /
Zimmer, was nicht niet- und nagelfest ist…. Das Alpha-Tier ist sehr aggressiv –
auch Menschen gegenüber. Man sollte es auch tunlichst vermeiden, eine Mutter mit
Jungtier anfassen zu wollen. Durch ihre scharfen spitzen Zähne können sie einen
empfindlich verletzen. Sie sind sehr gute Mütter – wie alle Affenarten. Ich habe
einmal unter Tränen beobachtet, wie eine Affenmutter noch kilometerweit ihr
totes Baby trug, es immer wieder ableckte und klagende Laute von sich gab.
Tragzeit: ca. 7 Monate |


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Maasai-Giraffe / Giraffa camelopardalis
auf Suaheli: Twiga
Die
Maasai-Giraffe ist ca. 30 cm größer als die Netz-Giraffe. Sie hat
kleine unterschiedliche weißlich gezeichnete Flecken mit 2 oder 3
Hörnern. Sie leben alleine oder in kleinen Herden. Ein Kalb, was
nicht mit der Mutter in einer größeren Herde lebt, wird eine
leichte Beute für Löwen.
Auch haben sich einige Löwen
darauf spezialisiert, Giraffen beim Trinken zu reißen.
Giraffen können nur jeden
ungefähr 10. Busch abfressen, da die Büsche sich mit einem Geruch gegenseitig
warnen und dann für die Giraffe als Futter ungeeignet ist. Am liebsten fressen
sie die Blätter von den hohen Bäumen – es ist für sie mit dem langen Hals am
bequemsten.
Wie alle Wirbeltiere hat auch
die Giraffe nur sieben Halswirbel. Die Klappen in der Halsvene sorgen dafür,
dass das riesige Herz das Blut bis in den Kopf pumpen kann. Beim Bücken ruht die
Blutsäule auf einem schwammähnlichen, dem Gehirn vorgelagerten Organ.
In dem Mara-Gebiet in Kenia
sind leider schon sehr viele Bäume durch die Elefanten eingegangen.
In Tsavo und in Tansania gibt
es viele Baobab-Bäume. Diese sind jahrhunderte alt und so dick, dass selbst ein
Elefantenbulle, wenn er sich an ihm das Ungeziefer abrubbelt, nicht klein
bekommt.
Tragzeit: ca. 445 Tage, das
100 kg schwere Kalb wird im Stehen geboren.
Netzgiraffe
Diese wunderschönen Tiere trifft man in Samburu
an. Ihre Artgenossen, die Rothschuldgiraffen sind etwas kleiner im Wuchs.
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Maasai-Giraffe

Maasai-Giraffe

Netzgiraffe

Netzgiraffe |
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Spitzmaulnashorn /
Diceros bicomis
auf Suaheli: Faru/Kifaru
Leider nur
noch selten durch das abschlachten von Wilderern anzutreffen.
Es leben nur noch ca. 2.000
Tiere. Diese werden von einem Satellitensystem und privat bewaffneten
Wildhütern bewacht.
Sie wiegen ca. 2 Tonnen und
leben alleine oder Eltern mit Kälbern. Das Jungtier verbleibt etwa vier Jahre
bei der Mutter.
In Kenia werden Wilderer von
den Wildhütern erschossen.
Tragzeit: ca. 570 Tage |

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Wasserbock / Kobus defassa
auf Suaheli: Kuro
Der Wasserbock hat eine sehr
zottelige kragenartige Mähne am Hals und einen weißen Ring um den Steiß. Nur die
männl. Tiere haben Hörner. Vor meinem Zelt konnte ich nachts immer eine Gruppe
von 5 Tieren beobachten und hören (nicht gerade leise Töne). Die Bullen sind
häufig Einzelgänger.
Tragzeit: ca. 240 Tage |

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Thomson Gazelle / Gazelle thomsoni
auf Suaheli: Swara tomi
Sehr häufig in großen Herden
anzutreffen. Männchen und Weibchen leben getrennt in großer Anzahl und sind sehr
scheu. Für Raubtiere schwer zu erlegen, weil sie wie ein Hase laufend die
Richtung wechseln und sehr schnell sind. Die männlichen Tiere mit ihren schönen
Hörnern leben in großen Gruppen.
Tragzeit: ca. 5 Monate
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Giraffengazelle / Litrocraninus walleri
auf Suaheli: swara twiga, nyango, gerenuku
Diese Gazellenart besitzt einen sehr langen Hals und
Beine, so daß sie an die frischen Blätter an hohen Büschen und
Bäumen herankommt. Sie ist nicht besonders scheu. Nur die Männchen
haben leierförmige Hörner. Sie trifft man häufig in Samburu, im
Norden Kenias an. Sie lebt im trockenen Brachland, einzeln in
Paaren oder in einer Gruppe mit max. 10 Tieren.
Tragzeit: 7 Monate |
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Flamingo / Phoenicopterus ruber
Die rosafarbenen Flamingos
sind am Lake Nakuri zu hunderttausenden zu beobachten. Diese sah ich im
Crater-Lake-Camp am Lake Naivasha. Sie bauen Nester aus Schlamm, die im oberen
Teil ausgehöhlt sind. |

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Kronenkranich / Balearica regulorum
Trägt eine Krone mit einem
auffälligem Fächer. Hals und Beine strecken sich im Flug. Sehr häufig in Tsavo,
Amboseli und in der Mara anzutreffen. Ist auch auf einer Briefmarke von Kenia zu
sehen. |

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Elenantilope / Taurotragus oryx
auf Suaheli: Pofu, Mbunju
Die größte unter den
Antilopenarten. Auf dem Bild ist ein junges Weibchen zu erkennen, die Böcke
haben sehr dicke, gedrehte
Hörner, die sich um die eigene Achse drehen. Leben in großen Herden,
Böcke sind Einzelgänger.
Tragzeit: ca. 240 Tage
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Sekretär oder Kranichgeier
Sagittarius
serpentarius
Dieser Schreitvogel hat lange
Schmuckfedern am Hinterkopf und erinnert an altmodische Schreibfedern hinter den
Ohren eines Angestellten oder Buchhalters/Sekretär. Läuft stelzenartig durch die
Savanne und hat den krummen Schnabel eines Raubvogels.
Lebt in Paaren. Baut ein sehr
großes Nest in einem Baumwipfel.
Lieblingsspeise: Nagetiere,
Schlangen, Insekten. |
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Aasgeier / Vulture gyps rueppellii
Frisst die Überreste der
Mahlzeit eines gerissenen Tieres.
Sobald man mehrere Geier am
Himmel kreisen sieht, ist automatisch ein Löwe oder Gepard am fressen seiner
Beute.
Es ist immer der gleiche
Kreislauf zu beobachten:
Der Löwe/Gepard frisst sich
satt, dann kommen die Geier, dann die Schakale und den Rest erledigen die
Hyänen. Am Ende bleiben nur das starke Horn mit Resten vom Schädelknochen und
die Hufe eines Zebras übrig. |
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Steppenzebra / Eyuus burchelli
auf Suaheli: Punda
milia
Zebras bilden Herden von mehr
als hundert Tieren. Einzelne Zebras sind eine leichte Beute für Löwen, ebenso
die jungen Kälber. Von ihnen nehmen den beschwerlichen Gang im August/September
über den Mara-Fluß in die Serengeti in Kauf.
Gnus, Zebras usw. verbringen
nur drei Monate im Jahr in Kenia. Die restlichen 9 Monate leben sie in Tansania.
Tragzeit: ca. 350 Tage
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Grüne Meerkatzen / Ceropithecus aethiops
auf
Suaheli: Tumbili
Leben in Gruppen von ca.
20-35 Tieren und stehlen auch gerne alles, was sie tragen können.
Sie sind tagaktiv und ziehen
sich in der Dunkelheit in Bäume oder Felsen zurück.
Untereinander verständigen
sie sich mit vielen verschiedenen Lauten, von denen sechs Alarmlaute sind. Sie
fallen durch ihr dreistes Verhalten auf und können in Touristenunterkünften zur
regelrechten Plage werden.
In Tansania leben die
schwarzen Meerkatzen, also mit einem schwarzen Gesicht. Sie toben wie wild in
den Bäumen umher und es ist eine Freude, ihnen zuzusehen.
Tragzeit: ca. 210 Tage |
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Klippschliefer / Procavia
johnstoni
auf Suaheli: Pimbi
Sie sind keine Nagetiere,
sondern Huftiere. Haben Ähnlichkeit mit einem Meerschweinchen und leben
überwiegend auf Felsgestein. Sie besitzen einen kurzen Stummelschwanz und sind
sehr scheu.
Droht eine Gefahr, stoßen sie
einen schrillen Warnschrei aus. Die Größe der Kolonien hängt vom Nahrungsangebot
ab.
Tragzeit ist mir leider
unbekannt. |
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Topi/Leierantilope / Damalicus korigum
auf suaheli: Nyamera
Dunkle Flecken auf den
Hüften, Oberläufen und oberen Vorderbeinen. Große Herden finden sich im
August / September mit den Gnus zusammen, um die Serengeti nach Tansania zu
ziehen.
Tragzeit: ca. 230 Tage
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Krokodil / Crocodylus niloticus
auf Suaheli: Mamba
In der Sonne räkelt sich das
Krokodil am Ufer des Mara- oder Talek-Rivers, der in den Mara-River mündet.
Durch öffnen des Maules kühlt es sich ab und hat sehr scharfe Zähne. Zum töten
eines Gnus, Zebras o.ä. braucht es die Hilfe seines „Freundes“, das Flusspferd.
Ist an Land sehr schnell und kann sehr gefährlich für Menschen werden.
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Kirk-Dikdik / Rhynchotragus kirki
auf
Suaheli: Dikidiki
Ist die kleinste Gazellenart.
Nur die männlichen Tiere haben kurze gerade Hörner. Sind sehr scheu und leben in
Familiengruppen oder Paarweise.
Beide Geschlechter haben
einen Haarbüschel auf der Stirn. Sie sind immer paarweise zu sehen, oft in
Begleitung eines Jungtieres. Dieses bleibt so lange dabei, bis ein neues
Jungtier geboren wird.
Tragzeit: 6 Monate
Lieblingsspeise: Gras,
Früchte, Schoten und Blüten, die von Elefanten fallen gelassen werden. |
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Strauß / Struthio camelus
auf
Suaheli: Mbuni
Der Maasai-Strauß hat rosa
Unterschenkel und einen rosafarbenen Hals, die sich in der Paarungszeit rot
färben. Der Strauß ist der größte
Vogel der Welt und das Weibchen kann bis zu ca. 70 Eier (die steinhart sind) in
eine Mulde gelegt werden.
Brutdauer: ca. 40 Tage
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Mungu/Mongoose / Ichneumia albicauda
auf
Suaheli: Nguchiro
Jagd Vögel, Nagetiere und
Schlangen. Es gibt viele unterschiedliche Arten in Ostafrika. Die Zwergmongoos
leben in Familiengruppen, meistens in Höhlenartigen kunstvoll gefertigten
Bauten, deren Öffnungen weit aus der Erde herausragen. Sind sehr scheu und
nachtaktiv. Nisten sich aber auch in großen Termitenhügeln ein. |
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Servalkatze / Leptailusu serval
auf Suaheli: Mondo
Ist nachtaktiv und jagd
kleine Antilopen und Nagetiere.
Im hohen Gras der Savanne
oder der Serengeti ist es kaum möglich, diese schöne, aber scheue Katze zu
fotografieren.
Tragzeit: ca. 70 Tage
Mit
freundlicher Genehmigung von:
http://www.wildlifephotography.lu |

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Löffelhund / Otocyon megalotis
auf Suaheli: Bweha masikia
Er ähnelt – bis auf die
riesengroßen Ohren etwas unserem heimischen Fuchs. Lebt in Paaren oder
Familiengruppen und ist sehr scheu. Lebt in einem großen Bau unter der Erde.
Er kann Haken wie ein Hase
schlagen und daher oftmals seinen Feinden entkommen. Die riesigen Ohren dienen
zur Kühlung. Sie leben überall dort, wo es Grasschneidetermiten gibt, die ihre
Hauptnahrung darstellen. Aber auch andere Insekten, Reptilien und Feldfrüchte
werden nicht verschmäht.
Tragzeit: ca. 65 Tage |
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Sattelschnabelstorch
Ephihippiorhynchus
senegalensis
Streckt den Hals während des
Fluges. Lebt in Sümpfen und Seen. |
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Spießbock oder Oryx-Antilope / Oryx beisa
auf
Suaheli: Choroa
Schwarzer Riststreifen und
schwarzes Band an den Vorderbeinen. Haben lange,. beringte Hörner
bei beiden Geschlechtern.
Tragzeit: ca. 8-9 Monate
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Wagen vom Wildlife-Service
Leoparde und Geparde stehen
unter besonderem Schutz. Dieser Ranger beobachtet rund um die Uhr eine verletzte
Gepardin mit ihren ca. 4-6 Wochen alten Welpen, damit niemand zu Schaden kommt
und auch die Touristen nicht nahe an sie heranfahren. (In meinem Bericht vom
jetzigen Urlaub – Löwen, Geparde und anderes Getier - lest ihr mehr über diese
traurige Geschichte mit aber glücklichem Happy End. |
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